Angeblich sollen Influencer etwas bewegen und ihre Fans – wie der Name schon sagt – beeinflussen, bestimmte Produkte zu kaufen. Das ist natürlich für die Werbebranche interessant. So können allein in Österreich hundert bis zweihundert Influencer von ihren Einnahmen leben. Doch die Frage nach Transparenz und Authentizität gewinnt immer mehr an Bedeutung. Zu platte Werbung kann auch nach hinten losgehen – das muss nun Milka erfahren.

Der Schokokonzern hat eine Kampagne namens #milkaschmecktwie gestartet und dafür auch Influencer engagiert, etwa Farina Opoku. Die hat ihre Milka-Tafel auch in Dubai dabei, kurioserweise schmilzt die Schokolade auch nicht.

Fashion-Bloggerin Sophia geht barfuß spazieren, ihre Milka trägt sie dabei mit sich herum.

Das schmeckt nicht allen Nutzern. Einige User machten sich über die Aktion lustig, fotografierten sich etwa mit Milka auf der Toilette. Im vergangenen Jahr war es einer Werbekampagne von Waschmittelhersteller Coral ähnlich ergangen. Auch damals machten sich Nutzer über die plumpe Werbekampagne lustig. (red, 29.1.2018)

 

Originalartikel: derStandard.de

Bild: proben-kostenlos.de

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